PC-Lautsprecher Test 2017: Hier findest du das richtige Modell

10. Platz Wavemaster Cube 2.0

Wavemaster Cube black Regal-Lautsprecher-System (50 Watt) mit Bluetooth-Streaming Aktiv-Boxen Nutzung für TV/Tablet/Smartphone schwarz (66320)
Wavemaster Cube black Regal-Lautsprecher-System (50 Watt) mit Bluetooth-Streaming Aktiv-Boxen Nutzung für TV/Tablet/Smartphone schwarz (66320)
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Wavemaster Cube black Regal-Lautsprecher-System (50 Watt) mit Bluetooth-Streaming Aktiv-Boxen Nutzung für TV/Tablet/Smartphone schwarz (66320)
Gesamt
9/10
Verarbeitung
8/10
Sound
9/10
Preis-Leistung
9/10
Amazon Rating
4,4/5
83 Kundenstimmen »
149,00 € zu Amazon
  • Pro
  • Contra
  • Datenblatt
  • Ausgeglichener Klang
  • Gute Bässe
  • Bluetooth-Reichweite
  • Bass und Treble Regler
  • Keine Fernbedienung
Hersteller
Wavemaster
Typ
2.0 Lautsprecher
Fernbedienung
Nein
Abmessungen
17,5 x 24,5 x 20 cm
Gewicht
6 Kg

Testbericht

Dezenter Kraftwürfel mit Bluetooth

Die Zwei-Wege-Lautsprecher von Wavemaster haben unsere Aufmerksamkeit geweckt, weil wir wissen wollten, ob die kleinen spartanisch auftretenden Würfel es eigentlich faustdick hinter den Ohren haben. Auf der Suche nach bluetoothfähigen Lautsprechern fiel dieses Lautsprecherpaar besonders ins Auge, weil man es optisch so gar nicht in die moderne Bluetooth-Welt einordnen würde. Und tatsächlich setzt der Bremer Hersteller HMC (Hightech Media Components GmbH & Co. KG) zusätzlich auf traditionell analoge Technologie. Das Soundsystem Wavemaster Cube ist schön schlicht und mit 149 Euro nicht unbedingt teuer, d.h. auch für den etwas schmaleren Geldbeutel erschwinglich. Wer nach einem ausgeglichenen, harmonischen und warmen Klang sucht, ist mit diesen nostalgischen Retro-Würfeln gut beraten. Wer die Wände zum Wackeln bringen möchte, sollte sich unsere anderen Tests zu den 2.1 Lautsprechern ansehen.

Erster Eindruck – Hardware und Verarbeitung

Rein äußerlich sind sie geradlinig, einfach, unauffällig und haben den Vorteil, dass sie sich überall anpassen. Die Wavemaster Cube 2.0 gibt es in den Farben Schwarz, Weiß und Hellgrau. Wir haben die Cubes in Mattschwarz erhalten. Sie sehen auf den ersten Blick sehr kräftig aus und liegen kompakt in der Hand. Die Ecken sind abgerundet und schmeicheln dem Aussehen des Würfels. Das akustisch gedämpfte MDF-Gehäuse ist schwarz foliert und an den Seiten rundherum in einem Stück verklebt. Die Vorder- und Rückseite ist einzeln verklebt, so dass man hier die Übergänge an den Rändern leicht merkt. Insgesamt sitzt die Folie ohne sichtbaren Fugen, fest und sauber verarbeitet am Gehäuse. Leider ist beim Testen die schwarze Folie am Main-Speaker links oben schon ein wenig abgeblättert. Das hat uns sehr überrascht, weil die kleinen Kraftprotze einen so unerschütterlichen Anschein gemacht haben. Gut zu wissen, dass so etwas passieren kann. Eine echte Alternative wären in diesem Fall die Wavemaster Cube White. Diese sind komplett in einem Rutsch und ohne Klebeabstände gefertigt. Wenn es also in die eigenen vier Wände passt, empfiehlt es sich die weiße Variante vorzuziehen, um dem Abblättern der Folie aus dem Wege zu gehen. Vorteil der mattschwarzen Version ist dagegen, dass man keinerlei Fingerabdrücke auf der furnierten Oberfläche sieht. Handwerklich ist der Korpus trotz des kleinen Makels für uns okay und durchaus akzeptabel.

In der Ecke blättert die Folie etwas ab.

Spartanisch, und das ist positiv gemeint, wirkt nicht nur das Äußere, denn die Wavemaster Cube 2.0 sind relativ sparsam ausgestattet. Mitgeliefert wurde ein 3,5-mm-Stereoklinkenkabel, ein Klinke-Chinch-Adapter und ein Lautsprecherkabel sowie ein Handbuch. Die 17,5 x 24,5 x 20,0 cm großen und ca. 7 Kilogramm schweren Cubes stehen auf vier Gummifüßen, die festen Stand auf rutschigem Grund garantieren. Die Front verfügt über zwei runde Metallgitterabdeckungen, hinter welchen sich wohlbehütet unten der 100-mm-Tief-/Mitteltöner als Cellulose-Konusmembran und oben der Hochtonlautsprecher in Form einer 25-mm-Seidenkalotte verbirgt.

Auf der Geräterückseite beider Boxen befinden sich eine Bassreflexöffnung und Lautsprecherkabelklemmen. Dabei bildet der linke, passive Speaker eine geschlossene Einheit, im Gegenzug zur rechten Box, die gleichzeitig Verstärker- sowie Steuereinheit ist und an der eine bündig im Gehäuse implementierte Trägermetallplatte für die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten und Regler fixiert ist. Die Anschlüsse am rechten Main-Speaker sind 3,5-mm-Klinke und Chinch Output. Außerdem findet sich dort sowohl ein Regler für die Tiefen- als auch Höhen, ein Netzkippschalter, um die Lautsprecherwürfel komplett vom Strom zu trennen, sowie das fest installierte Stromkabel. Die linke Box wird per Lautsprecherkabel mit der aktiven rechten Box verbunden. An der Gerätevorderseite sind zwei Drehrädchen angebracht. Mit dem linken Drehkopf wechselt man zwischen den drei Audioquellen Klinke, Cinch oder Bluetooth und mit dem rechten Rädchen stellt man die Lautstärke ein oder schaltet auf On/Off. Praktisch ist auch, dass eine LED oberhalb des Lautstärkerädchens den An-Status in Blau und den Aus-Status in Rot anzeigt. Ferner sind die Lautsprecherkabel farblich in typischem Rot und Schwarz markiert. Die rückwärtigen Regler lassen sich geschmeidig und leicht drehen, die vorderen Rädchen erinnern etwas an die Drehknöpfe von Handfunkgeräten aus den 80er Jahren. Grundsätzlich geben die Kippschalter Sicherheit, weil sie recht handlich sind und auch eindeutig von der Funktionalität. Einige von uns fanden sie passend und einfach griffig, andere wiederum empfanden sie als fummelig und klotzig. Es ist also wieder Geschmackssache.

Die mit 3,90 Meter recht langen Speakerkabel mit verzinnten Enden sind recht dünn, können jedoch bei Bedarf durch bessere ausgetauscht werden. Ebenso ist das Klinkenkabel mit 1,40 Meter gut bemessen. Durch den separaten Cinch-Adapter verlängert sich die Audioverbindung auf beachtliche 1,65 Meter. Bedauerlicherweise wurde zwar ein sehr ordentliches und massives, aber nur ein sehr kurzes Stromkabel fest integriert, es ist lediglich 1,35 Meter lang.

Bedienung

Die Cubes lassen sich sehr schnell und auch flexibel aufbauen, weil alle Komponenten, bis auf das etwas kurz geratene Stromkabel, einzeln anzustecken und schriftlich gut dokumentiert sind, allein die Angabe zur Lautsprecheraufstellung (Rechts und Links) fehlte. Darüber hinaus entsteht kein Zweifel, was, wohin gehört. Angeschaltet wird das Gerät über den Kippschalter an der Geräterückseite. Diesen wird man nicht so häufig benutzen, deshalb ist das völlig in Ordnung, dass dieser hinten angebracht ist. Was man ein bisschen häufiger benutzen wird, ist der Höhen- und Tiefenregler. Allerdings ist es auch hier optisch vernünftig diesen hinten anzubringen. Zudem pendelt man sich häufig bei einem bestimmten Musikstil ein, für den der Ton längerfristig eingestellt und nicht verändert werden muss. Also alles ok. Doch für das Umschalten zwischen den Audioquellen fehlte uns im alltäglichen Gebrauch ehrlicherweise eine Fernbedienung. Bequemlichkeit lässt grüßen! Wenn man sich schon Lautsprecher mit Bluetooth-Kopplung ausgesucht hat, dann ist davon auszugehen, dass man das im Hinblick auf die komfortable Bedienung getan hat. Eine Fernbedienung wäre wirklich nett gewesen. Da wir gerade bei nett sind … Charmant wäre auch gewesen, keinen Adapter, sondern ein extra Cinch-Kabel mitzuliefern, denn es gibt zwei Anschlüsse, aber nur ein nutzbares Kabel, entweder Cinch oder Klinke. Beides zugleich geht nicht. Hier hat Wavemaster an der der Ausstattung unnötig gespart.

Kabeltechnisch gab es anfangs eine leichte Unklarheit, wie man die Anschlüsse Line 1 und Line 2 verwenden sollte, da ja auch nur ein Cinch-Adapter geliefert wurde und man sich für entweder das eine oder das andere entscheiden musste. Ein Blick in das Handbuch gab aber sehr schnell Aufschluss darüber, dass der Zugang Line 1 für Geräte mit einem höheren Line-Signalpegel wie z.B. PC oder stationäre Hifi-Komponenten und Line 2 für mobile Geräte mit niedrigerem Line-Signalpegel wie z.B. MP3-Player, Smartphones etc. gedacht ist.

Wenn man das Lautsprecher-Pärchen aufstellt, sollte man darauf achten, dass der Abstand zur Wand den Sound verändert, weil die Bassreflexöffnung hinten angebracht ist. Wir haben deutliche Unterschiede vernommen, als wir den Boxen mehr Raum zum Entfalten gegeben haben.

Die Bluetooth-Verbindung 2.1 mit A2DP-Standard gelingt sowohl mit Android- als auch Apple-Mobilgeräten anstandslos. Natürlich funktioniert das Ganze auch mit Blu-ray-/CD-Playern, PC oder Fernseher. Gut gefallen hat uns das automatische Abschalten in den Standby-Modus, wenn über ca. 3 bis 4 Minuten kein Streamingsignal ankommt und die Boxen auf On-Position sind. Sobald wieder ein Signal eingeht, schaltet sich das System mit kurzer Verzögerung an und startet die Wiedergabe. Beeindruckend war auch die Signalempfangsqualität über Bluetooth: Wir sind über 14 Meter entfernt gewesen, haben uns in der Toilette verschanzt, aber die kleinen Kraftprotze sendeten unaufgeregt und ohne Unterbrechungen weiter. Ausgesprochen nützlich ist auch, dass sich das Bluetooth die Verbindung zu den eigenen Geräten merkt und man das Verbindungsprozedere nicht jedes Mal von Neuem durchführen muss.

Der Stromverbrauch im Standby liegt nur bei 0,3 Watt, auch im Leerlauf bei angeschalteten Boxen, dem sogenannten idle-Modus, fanden wir 3,2 Watt zufriedenstellend. Im Test wurde ein Höchstverbrauch von 43,9 Watt gemessen.

Soundtest: Messungen und Hörwahrnehmung

Unsere Dezibel-Messungen zum Wavemaster Cube ergaben 96 Dezibel und bestätigen im Vergleich die im Handbuch gelisteten 95 dB. Während der Testphase gab es keine HF-Einstrahlung bei den Kabeln, noch kamen uns Störgeräusche zu Ohren. Die Cubes hinterließen ein störfreies Bild.

Insgesamt liefern die Wavemaster Cubes eine breite Spektrumbühne – ob Film, Rock, Pop oder Klassik, in stoischer Gelassenheit bleiben sie ihrem natürlichen Klang treu. Weiterhin schaffen sie es ohne große Mühe mittelgroße Räume auszufüllen. Ein natürliches Klangbild begleitet die Speaker, Badezimmer-Feeling ausgenommen. Dennoch kann empfohlen werden, etwas nachzuregeln, indem man den Hochton etwas kleiner dreht. Die mittlere Position der Basseinstellung kann so verbleiben, denn – dreht man den Bass kleiner, dann erschallt der Ton etwas dumpf, dreht man den Bass zu hoch, können die Bässe verzerrt daherkommen. Generell kommt der Bass nicht zu kurz, bedenkt man, dass es sich hier um ein kleines 2.0-System handelt. Allerdings erscheint es klug, die kleinen Kraftprotze etwas weiter weg von der Wand zu platzieren, um das bestmögliche Volumen für den Tiefton zu erreichen. Ausprobieren lohnt sich. Wir konnten bei entsprechender Entfernung zum rückwärtigen Hindernis und bei voller Auslastung immer noch eine hohe Pegelfestigkeit feststellen. Die Wavemaster Cube bieten ein ansprechendes Bassfundament.

Der Mitteltonbereich klingt voll und wird sauber wiedergegeben, so dass Details durchaus ausfindig zu machen sind. Auch im Heimkinobereich lassen sich die Wavemaster Speaker sehen. Die Stimmen heben sich klar von der Hintergrundakustik ab und verschwimmen nicht. Der Hochtonbereich ist in Ordnung, hat aber wie schon angeführt eine Tendenz zur Dominanz und ist deshalb nicht ganz so präzise, dafür aber auch nicht metallisch oder nasal. Die Wiedererkennung von Stimmen und Instrumenten funktioniert wirklich differenziert und gut. Das Fünkchen Leichtigkeit in den Höhen fehlt den Cubes hingegen.

Das Gesamtbild des Sounds, das man überdies erfreulicherweise dem eigenen Hörempfinden manuell anpassen kann, hat uns überzeugt. Es handelt sich hier um keinen Bass-Experten, der die Nachbarn zum Kochen bringt, was für ein 2.0-System auch normal ist, doch kann man den Wavemaster Cubes ein anständiges Volumen, das sich hören lassen kann, zuschreiben. Die Stärken der Kraftwürfel liegen aber im Mitteltonbereich, der sie natürlich, warm und voll klingen lässt.

 

Merken

Fazit

Auf dem Schreibtisch können die Wavemaster Cube schon etwas klobig wirken, dementsprechend empfiehlt es sich, die Boxen etwas weiter weg aufzustellen. Mit der Beschreibung „Regallautsprecher“ trifft der Hersteller schon den richtigen Ansatz. Am besten präsentieren sie sich mit einem beachtlichen Abstand zur Wand, damit das Bassreflexrohr seine Arbeit verrichten kann. Die Wavemaster in Schwarz scheinen robuster als wir im Test feststellen mussten. Sie sind mittelprächtig verarbeitet. Alternativ empfehlen wir die Wavemaster Cube White, bei denen keine Klebefugen entstehen können, weil das Äußere ganzflächig mattlackiert ist. Das Klangbild präsentiert sich kernig in den Bässen, ist dabei trotzdem nicht künstlich, sondern natürlich klar, wobei sich der Hochtonbereich etwas aufdrängt, mit dem Treble-Regler aber Einhalt geboten werden kann. Sowieso ist es prima, dass manuell nachgeregelt werden kann. Die Wavemaster Cube decken eine weite Klangpalette neutral ab. Mit ihrer signalstarken Bluetooth-Konnektivität sind die Würfel auf dem Stand der Dinge. Im Preis-Leistungs-Verhältnis ist der Wavemaster Cube wirklich empfehlenswert.

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